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Home Technik Technik - Der Sprungretter -
Das Sprungtuch hat mittlerweile ausgedient

Der Sprungretter ist auf dem Erstfahrzeug verlastet. Verpackt wiegt er ca.50 kg. Er dient zur Rettung von Menschen aus größeren Höhen (max. 16m), wo aus Gründen der Baulichkeit oder des Untergrundes die klassischen Rettungsgeräte (Drehleiter, tragbare Leitern usw.) nicht eingesetzt werden können.

Der SprungretterDer Sprungretter wird mit einer angeschlossenen Druckluftflasche von zwei Mann aus dem Fahrzeug entnommen, die Verschnürung gelöst und die Pressluftflasche aufgedreht. Innerhalb von max. 30 Sek. ist das Sprungpolster aufgeblasen und voll einsatzbereit. Der Vorteil des Sprungretters gegenüber dem Sprungtuch ist eine Minimierung des Verletzungsrisikos für den zu Rettenden und dem Einsatzpersonal, da keine Haltemannschaft benötigt wird. Außerdem sind die sonst benötigten Einsatzkräfte wieder verfügbar.

Wirkungsweise und Aufbau eines Sprungretters:
Beim Auftreffen eines Körpers verformt sich das Schlauchgerüst und die Aufsprungfläche gibt nach. Nach dem Entlasten richtet sich das luftgefüllte, elastische Schlauchgerüst von allein wieder auf. Der Sprungretter ist nach 3 Sek. wieder einsatzbereit. Er besteht aus einem mit Druckluft gefüllten Schlauchgerüst, das allseitig von Spezialplanen umschlossen wird. Das Schlauchgerüst besteht oben und unten aus quadratischen Rahmen, die in jeder Ecke durch senkrechte Schlauchsäulen verbunden sind. Am unteren Rahmen ist eine Pressluftflasche (6 Liter/ 300 bar Fülldruck) angeschlossen. Nach Öffnen des Flaschenventils wird das Schlauchgerüst mit Überdruck gefüllt und richtet sich von selbst auf. Dabei füllt sich der Innenraum über die seitlich angeordneten Öffnungen mit Umgebungsluft. Vorteil dieses Gerätes ist, dass nur noch 2 Mann zum Aufbau und Betrieb des Sprungretter benötigt werden.

 


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