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Home Technik Technik - Der Hitzeschutzanzug -
Schon Kinder wissen: Feuer ist heiß!

Der Hitzeschutzanzug dient nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, dazu um durchs Feuer zu gehen, sondern er ermöglicht dem Träger lediglich längere Zeit im Bereich großer Hitzestrahlung zu arbeiten.

Der HitzeschutzanzugBei einem Wohnungsbrand zum Beispiel, beträgt die Raum- temperatur ca. 600 bis 800 Grad Celsius. Bestimmte Feuer, wie zum Beispiel ein brennender Benzin-Tanklaster, verursachen noch höhere Temperaturen. Der Hitzeschutzanzug ist so beschichtet, dass er für kurze Zeit auch einer direkten Flammeneinwirkung standhält. Die Beschichtung besteht aus einem speziellen Material, das die Wärmeentwicklung zumindest teilweise abweisen kann. Die bedampfte Oberfläche der Bekleidung reflektiert die einstrahlende Wärme. Trotzdem kommt es zu einem ständigen Temperaturanstieg im Inneren. Deshalb ist auch für diesen Schutzanzug die Tragedauer limitiert.

Der Hitzeschutzanzug besteht aus mehreren Teilen: Stiefeln, Anzug und Kopfmaske mit Überwurf. Der Feuerwehrmann trägt darunter die normale Atemschutzausrüstung.
 


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